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Angel Blog aus Mai 2012


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Angel-Blog vom 04.05.2012


Nachdem ich nun die letzten beiden Tage meine Stelle mit verschiedenen Partikeln, Groundbait und Penny Fish Boilies versehen hatte, ist heute der Tag gekommen an dem ich noch mal Zeit habe, für leider nur 4 Stunden vor der Spätschicht schnell noch mein Glück zu versuchen.
Eine Montage bestückte ich mit einem White Fish PopUp und die andere mit einem genannten Boilie als Sinker. Beide Köder legte ich in einer Wassertiefe von 2,50m ab.
Nach nur 45 Minuten piepte ganz zögerlich der Bissanzeiger meiner linken Rute und der Hanger tanzte mit ruckenden Bewegungen auf und ab.
Eine Brasse, dachte ich und setzte den Anschlag.
Sofort war der Kontakt zum Fisch deutlich zu spüren und mir war klar, KEINE Brasse.
Nach ein paar Fluchtversuchen meines Gegners konnte ich diesen kurze Zeit später sicher über meinen Kescher führen.
Ein schöner Spiegler von 24 Pfd. Konnte dem White Fish PopUp nicht wiederstehen.


Der „ERSTE 2012" war geschafft !!!!




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Angel-Blog vom 11.-12.05.2012


Seit der erfolgreichen Aktion vom 04.05. habe ich den Platz natürlich weiter alle 2 Tage unter Futter gehalten.
Da ich am 11.05. einen Brückentag hatte, beschloss ich von Freitag auf Samstag am Wasser zu verbringen. Begleiten wollte mich Sebastian. Der aber erst nach Schulschluss nachkommen konnte.
Am Freitagmorgen um 06:00 Uhr am See angekommen, hatte ich schon so ein gutes Gefühl im Bauch. Darum beschloss ich heute mit dem Aufbau des „Camp's" anders anzufangen. Ich baute also nicht zu erst die Behausung auf und richtete sie ein, sondern stellte zuerst das Rod Pod an die vorgesehene Stelle und bereitete die Ruten und Montagen vor. Auf's Haar kam einmal der Erfolgbringende 16er White Fish PopUp und an das andere ein 20er Fish Boilie, mit einem 16er White Fish PopUp als Schneemann Montage. Zusätzlich füllte ich für jede Montage einen PVA-Strumpf mit dem Mix aus Groundbait und Partikel die ich die Tage zuvor als Futterballen auf dem Spot verteilte. Beide Montagen wurden wieder auf 2,50m versenkt.

Nun beginn ich mit den restlichen Vorbereitungen und gerade als ich begonnen hatte das Zelt aufzubauen, wurde ich durch das Dauerpfeifen einer meiner Bissanzeiger unterbrochen.
Ein Full Run an der linken Rute. Ich war gerade erste eine halbe Stunde am Platz, da hatte ich schon einen Fisch an der Montage des White Fish PopUp. Ich schnell zur Rute und den Kontakt zum Fisch aufgenommen. Mit heftigen Fluchtaktionen versuchte der Fisch mir zu entkommen. Was ihm aber nicht gelang.
Kurze Zeit später sah ich was so gierig auf meinen Köder war.
Ein Spiegler mit schönen 16 Pfd. befand sich in meinem Kescher.
Die Freude war groß !!
Schnell wurden Bilder gemacht und bald war der Karpfen wieder in seinem Element.

Wieder wurde das Haar mit einem White Fish PopUp bestückt, ein PVA-Strumpf mit Groundbait an dem Kaptor Kurv Shank der Gr. 6 von Korda befestigt und auf dem Spot versenkt.
Jetzt ging es wieder zurück zum Aufbau des Zeltes.
Gerade hatte ich den letzten Hering im Boden fixiert hörte ich es wieder. Diesen Dauerton. Der, der mir mitteilen möchte dass etwas an meiner Rute passierte.
Ich drehte mich um, rannte zum Pod, nahm diesmal die rechte Rute auf und setzte den Anhieb.
Fischkontakt an der Schneemann-Montage.
Diesmal aber ging der Drill ganz ruhig von statten und wenige Zeit später befand sich ein süßer Schuppi von niedlichen 14 Pfd. auf meiner Abhakmatte.
Schnell wurde der Fisch versorgt, Fotos gemacht und wieder zurückgesetzt.
Wahnsinn !!!!
Nur eine Stunde ist vergangen und schon waren zwei schöne Karpfen meinen Ködern verfallen.



Die Montage war die gleiche wie zuvor und die Stelle wo die Montage platziert wurde auch.
Das Einräumen ins Zelt konnte endlich zu Ende geführt werden.
Als ich nun mein ganzes Tackle verstaut und alle weiteren Vorbereitungen erledigt waren, konnte es zum gemütlichen Teil übergehen. Endlich mal eine Zigarette drehen und die mit einem Lächeln im Gesicht genießen. Schön war es !! Ein schöner Morgen mit 18°C und strahlend blauem Himmel. Jetzt fiel es mir erst mal so richtig auf. Mein Blick streifte über den See und meine Gedanken hingen an den beiden Karpfen die ich schon zu verzeichnen hatte. Zwei Karpfen in so kurzer Zeit. Unglaublich. Aber die Karpfen scheinen wirklich meine Köder zu schmecken und was ganz wichtig ist, sie sind da und haben Hunger.


Als ich noch so in Gedanken war lief wieder die Rute mit dem PopUp ab. Es ist gerade mal 09:00 Uhr und der dritte Lauf ist in vollem Gange.
Der Kontakt zum Fisch war hergestellt und der Drill war hart !! Der Fisch am anderen Ende der Leine machte Volldampf und wollte es mir wohl nicht so leicht machen wie seine beiden Vorgänger. Als ich etwas Druck aufbaute wehrte er sich mit kräftigen Kopfschlägen dagegen und zog noch mal richtig an. Ich stellte die Kopfbremse meiner Rolle so ein, dass ich den Fisch beherrschen, er aber bei seinen Fluchten Schnur nehmen konnte.
Nach geschätzten 15 Minuten ließen die Fluchtversuche nach und ich konnte mehr und mehr Schnur gewinnen, so das, wie ich dann sah, ich einen wirklich großen am Haken hatte.
Schnell wieder Abhakmatte und Wiegesack mit reichlich Wasser übergossen und den Karpfen darauf befördert. Nach dem Wiegen staunte ich nicht schlecht als der Zeiger zitternd bei 38 Pfd. stehen blieb. Mein PB an diesem See lag auf meiner Matte !!!
Ein unbeschreibliches Gefühl !!!



Nun dann. Keine Zeit zu verlieren. Die Montage mit neuen „Leckerchen" bestückt und zurück auf den Spot.


Der Hanger ist eingeklipt, der Bissanzeiger ist scharf gestellt. Es darf weitergehen.


10:00 Uhr. Der nächste Full Run.
Ich weiß schon gar nicht mehr was mir in diesem Moment so alles durch den Kopf schoss.
Jedenfalls rannte ich instinktiv zur Rute, wieder mit dem PopUp, Anhieb saß. Dann kreichte auch sofort die Bremse und der Fisch zog Meter um Meter von der Rolle.
DOCH DANN…………
Der Kontakt zum Fisch war verloren, die Schnur schlaff, der Fisch weg. Ich hörte auf zu atmen und starrte besinnungslos aufs Wasser, es krempelte sich mir der Magen um. Was war passiert ????
Nach einigen Sekunden begann ich langsam wie in Trance die Schnur einzukurbeln und stellte bald fest was für ein Unglück mich ereilt hatte. Die Öse aus dem Tönnchenwirbel an dem sich das Rig befand war rausgerissen. Materialermüdung dachte ich.
So ein Elend !!!
Nach zwei Zigarette zur Ruhe gekommen wurde die Montage erneuert und wie gehabt auf dem Spot platziert.


Kurz darauf schlug das Wetter drastisch um. Es wurde sehr windig, sehr viel deutliche kälter und mäßiger bis starker Regen setzte ein.
Ich verzog mich ins Zelt und wartete die Schauer ab. Aber sie dauerte länger an als ich es mir gewünscht hatte. Der Wind wurde noch stärker und drückte zu allem Überfluss eiskalt über meinen Spot.
In den nächsten Stunden blieb an meinen Ruten alles ruhig.

Gegen 15:30 Uhr erschien dann Sebastian. Er freute sich sehr für mich und meinem bisherigen Erfolge und wir schauten uns die Bilder der Karpfen auf der Kamera an.
Da ich sein Tackle schon alles mitgenommen hatte begann er auch sofort, ganz motiviert, mit den Vorbereitungen um auch schnellst möglich seine Montagen auf seinem Spot ablegen zu können. Auf ein Haar zog er einen Erdbeer-Boilie und auf das andere einen Fish-Dumble.
Er richtete sich im Zelt ein und wir sprachen dabei über das bisher erlebte. Er bekam richtig Glanz in den Augen vor lauter Erwartung. Die auch bald erfüllt werden sollte.
Denn gegen 18:30 Uhr lief seine Rute ab mit dem Erdbeer-Boilie. Sebastian rannte zur Rute und setzte den Anhieb. Er lachte und strahlte über das ganze Gesicht vor Freude.
Als der Karpfen in Ufernähe war kescherte ich ihn und brachte ihn zu der von mir schon vorher zurechtgemachten Abhakmatte. Sebastian erkannte seinen Spiegler sofort wieder. Denn es war genau der Karpfen den er schon mal vor 2 Jahren im September auf die Schuppen legen konnte. Zu erkennen daran das der Karpfen auf der einen Seite eingefallen ist und auf der anderen Seite eine Beule aufweist. Nach dem Wiegen blieb der Zeiger auf 23,8 Pfd. stehen. Es war schön Sebastian über seinen Fang so glücklich zu sehen.

In nächsten Stunden blieb wieder alles ruhig und schon bald brach die Nacht herein.
Wir zogen uns auf unsere Liegen zurück, sahen noch etwas fern und waren schon bald im Land der Karpfenträume.


Dann um 01:00 Uhr !!!
Meine Funkbox riss mich mit dem lauten Ton eines Full Run's aus dem Schlaf.
Ich in Windeseile aus dem Schlafsack, rein in die Watstiefel, zu den Ruten hin, Rute vom Pod gerissen und Anhieb gesetzt. Der Fisch nimmt Schnur und schlägt Haken durch das Wasser wie ein wilder Hase. Ein richtiger Sprinter dachte ich mir noch und dann war der Sprint auch schon vorbei. Dann verhielt er sich wie ein frommes Lamm und lies sich widerstandslos über den Kescher führen und auf die Wiegematte ablegen. Ein Schuppi mit 18 Pfd. lag vor mir.
Mittlerweile hat es auch Sebastian aus dem Schlaf gerissen und staunte nicht schlecht über das was da gerade geschehen war. Auch mir konnte man die Freude ansehen.
Auch dieser Karpfen konnte den  White Fish PopUp nicht liegen lassen.
Das scheint ja zurzeit ein Hammer Köder zu sein an dieser Stelle. Also habe ich nicht lange überlegt und habe die Montage so wie ich sie aus der Unterlippe des Karpfenmauls entfernt hatte wieder auf den Spot abgelegt. Nachdem wieder auf dem Pod alles auf „Scharf" stand gingen Sebastian und ich zurück ins Zelt, plauderten noch keine 5 Minuten miteinander und dann war es wieder zu hören…………..Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiip
Wir schauten uns kurz ganz fassungslos und fragend an und rannten beide fast gleichzeitig aus dem Zelt. Wieder die Rute von eben……noch keine 5 Minuten nachdem der Köder auf dem Spot lag pflügte wieder einer in Windeseile durch das Wasser. Der Kontakt zum Fisch war brutal. Pfeilschnell und mit aller Kraft machte er seinen Weg und verlangte mir einiges ab. Aber mit geschicktem Zusammenspiel von Rute (MAD Vanguard 3,90m - 3,25lbs.) und Rolle (SPRO Super Long Cast 460 S) konnte ich seine Fluchtversuche zum Glück jedes Mal abwehren und Meter für Meter Leine (SUBline green von Korda) zurück auf die Rolle spulen. Nach ca. 15 Minuten hatte ich die Oberhand und konnte ja noch nicht ahnen was mich erwartete. Nach 20 Minuten konnte ich den Karpfen zum ersten Mal im Schein meiner Kopflampe an der Oberfläche sehen. Was ich sah hätte ich so nicht erwartet, aber der Rücken dieses Spieglers war einfach gigantisch !!!
Den Karpfen sicher mit dem Kescher gelandet, begann ich, das hieß versuchte ich, den Karpfen aus dem Wasser zu heben. Da erst merkte ich dass er nicht nur einen breiten Rücken hatte, sondern auch ganz schön schwer war. Als ich ihn dann endlich auf der Abhakmatte liegen hatte, hörte ich Sebastian immer wieder sagen was das für ein Riese ist. Ich schob vorsichtig die Wiegematte unter den Karpfen, hing die Waage in die Schlinge, hob mit aller Kraft die Wiegematte in die Höhe und ließ den Zeiger der Waage nicht mehr aus den Augen.
HAMMER !!!
Der Zeiger blieb bei 42 Pfd. Stehen.
42 Pfd……… wieder ein neuer PB an diesem See !!!!!!

Einfach unglaublich was in diesen letzten 18 Stunden so alles geschehen war !!!


Das sollte aber der Abschlussfisch für diese Session bleiben bis Mittags 12:00 Uhr.


Fazit:


18 Stunden am Wasser
6 Karpfen von 14 - 42 Pfd.
2x meinen PB an diesem See verbessert


Es konnte gar nicht besser laufen !!!!