Die grüne Hölle - eifel-carp-catcher.de

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24/7


Dieses Jahr ist alles etwas anders! Die Gewässer in meiner Umgebung scheinen eine extra Portion Dünger bekommen zu haben und blühen wie selten zuvor.


Aufgrund der zuvor genannten Situation, war es eine einfache Entscheidung, dass richtige Gewässer für den Ansitz mit Marius Podeschwa auszuwählen...
Naja, einfach ist relativ, den die Wahl fiel auf den einzigen See, der nicht total verkrautet war!


Dieses Jahr steht eh im Zeichen gegebene Versprechen einzuhalten bzw. wie es halt so ist im Leben, man trifft/lernt Leute z.B. über FB kennen, trifft sich auf Messen oder durch Freunde und verabredet sich zum Fischen, aber oftmals hapert es an der Umsetzung. Dieses Jahr ist das anders!!!


Dies war nun der dritte Trip 2014, der seit längerem geplant und nun in die Tat umgesetzt wurde.


Das ausgewählte Gewässer ist alles andere als einfach, nennen wir es mal speziell! Nicht nur, dass durch die Anbindung an ein Fließgewässer man bei seinem Fischen und der Spotwahl von wechselnden Wasserständen abhängig ist, nein, es beinhaltet auch einen enormen Bestand an Terror-Brassen in der 4-5 Pfund Klasse aufwärts und einen hohen Bestand an Stören bis zu 70kg. Das ganze wird noch durch den Besatz von K3 Fischen im Herbst vor zwei Jahren abgerundet, voila - Salz in der Suppe!


Jedoch hat dieses Gewässer, das ich seit nunmehr 23 Jahren befische, einen guten und gesund gewachsenen Altbestand an Fischen, der natürlich unser Ziel sein sollte! Aber durchkommen muss man erstmal...


Marius war zur vereinbarten Zeit bei mir und wir wollten schnell mein Tackle "verladen"... als ich sein Auto sah dachte ich, dass Marius nur auf einen Kaffee vorbei kommen wollte, bevor er alleine Fischen fährt, anstatt mich für eine Woche mit zu nehmen
Jut, nach einer "Tetris" Nummer vom feinsten, einer Hinterachse die sichtlich an ihr Limit gebracht wurde, war alles schick - es konnte los gehen


Nachdem wir die Karten besorgt hatten und noch Lebensmittel/Getränke für die nächsten Tage eingekauft waren, die in jeder noch zur Verfügung stehenden Ritze des Wagens gequetscht wurden, ging es wie auf rohen Eiern endlich zum Gewässer.


Am See der Wahl angekommen hab ich die möglichen Spots erklärt! Marius als mein Gast entschied und so sollte es sein!


Wir befischten einen Platz, der uns die Möglichkeit bot, zwei verschieden Kiesbänke in verschiedenen Entfernungen und Tiefen zu fischen. Da ich mit Marius noch nie fischen war, mussten wir uns über die Tage nicht nur menschlich kennenlernen, sondern auch angeltechnisch, was ja nicht ganz unwichtig ist, um eine relativ lange Zeit am Gewässer in eine produktive Zeit zu verwandeln!
Da wir unserem Zeitplan etwas hinterher hingen und sich Regen ankündigte, machten wir alles schnell parat. Wir wollen uns am nächsten Tag die Spots etwas genauer anschauen, da die Zeit nun fehlte!


Wir rechneten uns für die erste Nacht nicht viel aus, da wir nicht so sauber lagen, wie wir es gerne gewollt hätten und schon nach kurzer Zeit die ersten Brassen auf dem Spot hatten... Aber...
Am ersten morgen um 5.30 Uhr hatte ich meinen ersten Karpfen mit 12,5 kg und eine Stunde später einen Schuppi um die 5 kg sowie 2 Brassen. Das war mehr, als ich erwartet hatte! Beide Fische bissen auf einen doppel 14mm Poppi, eben anders als die anderen
Marius lag noch im Reich der träume und schnarchte seine neue Liege ein! Also legte ich mich auch noch mal hin. Gegen 9 Uhr wurde ich unsanft geweckt und ein glücklicher Kollege bat mich Bilder zu machen. Ich wusste nicht wie oder was, aber in der Matte lag eine schöne Schleie, die mittlerweile an diesem Gewässer sehr selten geworden ist.
Nach ein paar Bildern haben wir uns Kaffe gekocht und Marius berichtete mir, dass er am frühen Morgen einen Fisch verloren hat, der Ihm über die Kante der Bank entkommen ist.
Den Vormittag über verbrachten wir mit Loten und Füttern der Spots. Während die Kurze Bank ohne weiteres mit dem Rohr zu erreichen war, musste ich meinen Spot mit der Spomb füttern. Am Anfang war das hart! Die ersten beiden Spombs flogen mehr schlecht als recht in Richtung Spot, erreichten diesen aber nicht. Ab der dritten lief es und so flogen jeden Tag um die 30 Spombs auf 110-120m, Muskelkater in den ersten 4 Tagen inklusive


Über Tag ging die ein oder andere Brasse... Die Nacht war auch eher ruhig. Am zweiten Morgen dann konnte ich den ersten gute Spiegler mit 18,5 kg verbuchen.
Am Freitag Nachmittag lief eine Rute bei Marius ab und er legte mit 19,5 kg ordentlich nach!!! Wir waren Happy!!! Tiefenentspannt ging es weiter, alles was noch kommt, ist Bonus!!! Und es sollte noch was kommen...


Aufgrund meiner Erfahrungswerte an dem Gewässer ließ Marius sich voll und ganz auf meine Tipps und Vorschläge ein. Da ich wusste, dass die Wochen zuvor eher wenig bis garnix gefangen wurde und diejenigen auch alles keine Anfänger waren, setzte ich von Anfang an auf eine Futterstrategie, die ich die "Bunte Mischung" nenne.
Da wir beide mit Cockbaits fischten, wurde alles zusammengemixt! 14mm Pennys aller Geschmacksrichtungen, 15mm Cockpells, 20mm Pennys und auch 24mm, keine Liquids, da sonst noch mehr Brassen kommen würden! Gerade an Gewässern mit hohem Angeldruck habe ich mit der "Bunten Mischung" schon oftmals überdurchschnittliche Erfolge erzielt!!!


Ich fische gerne kleine Köder, die sich von Standard 20mm abheben, sprich 14mm mit nem 10ner oder 14mm Poppi als Schneemann und einem 6er oder 8er Haken: Aber schon am Freitag merkte ich, dass es hier wohl z.Zt. sinnvoller sein wird, mit einzelnen 24mm Murmeln zu fischen.
Gesagt getan, eine Rute flog mit einem 24mm Spice Bodenköder an den Spot, während die andere Rute weiter mit doppel 14mm Poppi auf die "Jagd" ging.


Genau diese Umstellung brachte mich in dieser Nacht zum niederknien!!! Gegen 1.15 Uhr, wir wollten uns gerade ablegen, lief diese Rute ab.
Kennt Ihr das Gefühl, wenn du ne 3,5lbs Rute aufnimmst und nicht dazu kommst, diese nach hinten durchzuziehen? Für die, die es nicht kennen - ist ein irritierendes Gefühl! Du glaubst, gegen einen festen Gegenstand zu ziehen und dann weißt du instinktiv - das ist ein guter!!!


Nachdem sich der "Gegenstand" langsam anfing zu bewegen, merke ich die dumpfen Schläge in der Rute. Kurz darauf kam der Fisch relativ schnell in meine Richtung, um sich ca. 40m vor dem Ufer einfach wieder zu einem festen Gegenstand zu verwandeln. Ich konnte Druck aufbauen wie ich wollte, er zog SEINE Bahn! Ich vertraute auf den Halt des 6er Conti Pinpoint Hook am Stiff Rig und hielt einfach dagegen.
Meter um Meter gewann ich dazu, schraubte gefühlte 10-15x an der Bremse. Härter, er geht wieder - weicher, er stoppt - härter, mittelhart - komm nach oben du....


Im Schein der Kopflampen kam er dann nach oben, von jetzt auf gleich. Ich hielt den Atem an und hörte wie durch einen Tunnel, dass Marius sagte - bring Ihn weiter nach rechts, da kann ich besser Keschern, is tieferes Wasser - und ich antwortete wie durch Watte "kein Problem - ich bring Ihn dir".


Die Maschen schlossen sich und wir schauten uns sprachlos an - Was ein Buckel, was ein Fisch. An die nächsten Momente erinnere ich mich nur Schemenhaft! Kescherstangen ab, in die Wiegeschlinge, Waage war genullt, hochgehoben und dreht ohne Probleme über die 25kg Marke, Sack rein und in tiefes Wasser geschoben, 28 Sicherheitsknoten gemacht, untern Schirm gesetzt und ne Mischung gemacht, zwischendurch noch den Boden geküsst und irgendwann gegen 4 in den Schlafsack! Ich war einfach nur Happy und vollgepumpt mit Adrenalin und Endorphinen!!!


Am nächsten Tag machte sich Helmut Bär noch auf den 1 stündigen Weg für die Fotosession, danke dafür!!!


Während der nächsten Tage fingen wir konstant...Brassen bis zum Abwinken. Und das egal auf welchen Köder! Auch auf die 24mm stiegen sie ein! so kamen wir auf über 20 Terror-Brassen, aber auch eine Schleie und immerhin konnten wir beide 11 Fische auf die Matte bringen, dabei 3 hohe Dreißiger, die Kirsche und noch einige in der 5 - 10kg klasse. 4 Fische stiegen leider aus.


Was noch sehr schön war - am Sonntag besuchte uns noch Britta, die Lebensgefährtin von Marius und kurz nachdem Sie angekommen war, sagte ich im Aufstehen - jetzt könnte ja mal einer - und halb in der Drehung lief die Rute ab und am Ende lag ein 19kg Schuppi in den Maschen. Geschichten, die das Anglerleben halt so schreibt.


Die Session hatte irgendwie alles!!! Man lernte einen neuen Menschen kennen, netter Besuch wie z.B. von Nockes Sebastian Supernok, Marius hat ein neues Gewässer kennengelernt und direkt nen guten gefangen, was willste mehr!?


Bei den Montagen ging jeder seinen Weg, was auch gut ist! So bekommt man schneller ein Feedback vom Gewässer bzw. den Fischen und kann sich später absprechen bzw. anhand der unterschiedlichen Eindrücke was austüfteln.


Es fiel uns jedoch auf, dass alle Fische, egal was wir an Montagen gefischt haben, seitlich gehakt waren! Einzig der Beifang saß immer mittig in der Lippe! Wir haben alles probiert an Rig's, Hakenmodellen, Haarlängen bis 4 cm, aber immer das gleiche Bild: Wir schreiben dies der starke Präsenz an Brassen zu bzw. dass die Fische einfach sehr hektisch und sporadisch im Schwarm und dann schnell in großen Mengen gefressen haben.


Ich habe überwiegend mit Pinpoint Hooks gefischt, und zwar mit der Hausmarke NEXGEN. Im Vorfeld habe ich mit einigen guten Freunden darüber unterhalten, die auch schon einige Zeit mit den nachgeschärften Korda Haken gefischt haben und ich konnte deren Eindrücke bestätigen!
Wenn du mit diesen Haken angelst, hängt auch was am Haken, wenn es piept!!! Es gab nicht einmal einen "Schnurschwimmer" , jeder piep war ein Fisch!!! Ich werde mir auch noch das Equipment zum Nachschärfen besorgen, da, wie z.B. in dem Video von/mit NovaCarp ersichtlich, dass ganze wirklich Sinn macht!
Wir gehen alle raus um Fische zu fangen und wer beim Endtackle oder Ködern bzw. generell am falschen Ende spart, der kann auch nicht das Maximum erwarten!!!


Ich bin Happy über diese Woche Angeln, es war alles dabei! Wetter war Scheisse...gut, und/aber fängig! Stimmung bzw. Kammeradschaft war sau gut! Viel gelacht, lecker gegrillt/gegessen, Unsinn gesabbert, gefachsimpelt und mal die ein oder andere Diskussion gehabt, ohne das es ausgeartet ist, einfach ne richtig gute Woche am Wasser verbracht, die nach Wiederholung schreit!!!


In diesem Sinne
Geht raus und habt Spaß - der Rest kommt von alleine!!!


Es grüssen
Marius und Andi
















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Die grüne Hölle


Angel-Blog vom 01.-03.08.2014


"Gemeinschaftsfischen"


mit:
Andi Schaake
Sebastian Kreiß


Bericht: Andi Schaake


"Into the Green"


Was für ein schönes und gleichzeitig auch anstrengendes WE das doch war, welches wir 3, sprich Helmut Bär, Sebastian Kreiss und meine Wenigkeit an der vor Kraut wuchernden, alten kleinen Kiesgrube in meiner Nähe verbracht haben.


Schon bei der Besichtigung der zur Wahl stehenden Gewässer vor 2 Wochen war uns klar, dass es keine einfache Nummer werden wird, ohne Einsatz jedweder Hilfsmittel, erfolgreich zu gestallten.
Beide zur Wahl stehenden Gewässer waren so was von zugewachsen, wie ich es in über 25 Jahren, die ich diese Gewässer schon kenne, selten erlebt habe! Nachdem ich die Gewässer nochmals ein paar Tage vor unserem WE besichtigt hatte, schied ein Gewässer komplett aus! Angeln zu dritt unmöglich!!!


Nachdem mich Helmut Zuhause eingesammelt hatte ging es Freitagvormittag bei "kühlen" 30 Grad Richtung See. Basti würde später zu uns stoßen!
Natürlich nur mit dem nötigsten ausgestattet, hatten wir nach ein paar Fahrten mit dem Trolly alles am ausgewählten Spod und unsere Klamotten klebten an unseren Astral-Leibern


Durch die Polbrille betrachtet sah die Situation noch schlimmer aus, als eh schon befürchtet. Aber es hilft ja nix! Aufgeben ist keine Option!!!


Ein paar Würfe mit der Markerrute brachten dann weitere Ernüchterung. An der gegenüberliegenden Seite, bedingt durch den Schatten, der dort dicht an dicht stehenden Bäume, befand sich zwar ein krautfreier Streifen von vielleicht 5m breite. Dazwischen jedoch alles dicht! Schon nach ein paar Würfen lagen ungefähr 10kg Kraut am Ufer.


Helmut entschied sich nach links raus eine auf etwa 40 Meter liegende Kiesbank anzufischen, wo Er einige Krautfreie Stellen fand, um die Montagen sauber anbieten zu können.
Ich entschied mich das gegenüberliegende Ufer vor einem Seerosenfeld auf ca. 110 - 115m zu befischen und die Rute bei Fischkontakt flach seitlich nach links aufzunehmen, damit die Fische hoffentlich nach rechts gegen den Druck schwimmen, in den tiefen, krautfreiern Bereich.
Die Montagen mussten so gestaltet werden, dass das Blei auslöst, sprich Safty Rig's waren angesagt.


Nachdem Basti gegen 16 Uhr zu uns gestoßen war, sprachen wir noch mal zu dritt unsere Gedankengänge zur Vorgehensweise durch und beratschlagten, wo wir Basti's Ruten positionieren sollten. Die Wahl fiel für 2 seiner Ruten auf eine Sandbank, die sehr flach in den offenen Seebereich verlief und nach links weg komplett Krautfrei war. Auch hier war die Devise, die Rute nach rechts flach aufzunehmen, um den Druck auf den Fisch so auszuüben, dass Er in den offenen, krautfreien Bereich zieht und nicht nach rechts in die Grüne Hölle. Da Basti als Vereinsmitglied mit 3 Ruten fischen durfte, wurde diese links von meinem Spot ebenfalls vor dem anderen Ufer platziert. Auch hier kamen Safty Rig's zum Einsatz.


Da wir alle drei verschiedene Vorlieben haben, was das Endtackle angeht, würde es jetzt den Rahmen sprengen, hier alles einzeln aufzuzählen. Jedoch bei den Ködern waren wir uns einig und es kam die komplette Cockbaits Penny Range in 14 und 20mm zum Einsatz, Cockpells Bloody Fishin 15mm sowie die neuen Mulbilla Cream in 20mm


Nun konnte erstmal der gemütliche Teil des WE's starten. Der Grill war schnell angeheizt und wir ließen es uns gut gehen! Bei Grill-Romantik und abnehmendem Licht wurden ge- und erlebte Anekdoten ausgetauscht bzw. zum Besten gegeben, alte Geschichten neu zum Leben erweckt sowie viel und herzhaft gelacht! So wie es sein soll! Humor würde kein Problem darstellen, da im Überfluss vorhanden


Nachdem wir alle satt und abgefüttert waren konnte Basti kurz nach dem dunkel werden den ersten Fisch der Session sicher ans Ufer bringen. Ein properer und gesunder Spiegler. Wir waren alle drei sehr zufrieden mit dem schnellen Auftakt und uns einig - da geht noch was bis Sonntag!


Da wir Biss auf Biss fischten und ich beim anschließenden Münzwurf den Kürzeren zog, hatte Helmut nun 7 Ruten und 3 Funkboxen zur Verfügung. Das ganze war ja schließlich ein Gemeinschaftsfischen und jeder sollte mit einem Fisch auf der Habenseite nach hause fahren!
Der nächste Lauf lies nicht lange auf sich warten, diesmal auf Basti's Rute, die links von meinen lag. Helmut gab alles, doch dieser Fisch ging auf das Konto des Endgegners Kraut und es sollte leider nicht der letzte sein...


Bis zum Samstagmorgen kamen wir auf 7 Aktionen, 3 Karpfen, 1 Brasse brachten wir auf die Matte, 2 Fische stiegen leider aus, 1 ging wieder im Kraut verloren. Gegen Mittag kamen noch 2 Karpfen dazu. Wie erwartet liefen die meisten Fische auf/an der Bank ab, wo Basti seine Ruten liegen hatte! 24 Stunden standen uns noch zur Verfügung, also wurde nochmals Kriegsrat gehalten.
Ein Wetterumschwung wurde für den Nachmittag angesagt und Ausläufer eines Gewitters sollten uns streifen. Wir feuerten zügig den Grill an, schlugen uns die Bäuche voll, um das Gewitter/den Regen für eine Mütze voll Schlaf zu nutzen, da dieser in der ersten Nacht etwas zu kurz gekommen ist. Auch wollten wir Kräfte sammeln für das, was hoffentlich noch kommen wird. Das prasseln des Regens lies mich zumindest schnell einschlafen....
Geweckt wurde ich durch geschäftiges Treiben um mein Zelt herum und als ich mich aufsetzte und der Focus meiner Augen wieder funktionierte, sah ich statt eines grünen einen braunen Zeltboden... Durch einen ungünstig positionierten Eimer und das dort aufgestaute Geäst hatte ich mir das Wasser, welches einen Abhang hinter mir herunter lief, selber ins Zelt umgeleitet... Shit Happens!


Helmut setzte seine Ruten in den tiefen Bereich des Sees um, da nun zum "stationären" Kraut uns auch vermehrt das "mobile" Kraut in Form von mehreren Metern großen Krautinseln ärgerte, die von links nach rechts und dann wieder anders herum durch die Gegend trieben und Ihre tief herabhängenden "Fühler" gierig nach unseren Schnüren ausstreckten. Es machte in Helmuts Bereich einfach keinen Sinn mehr, weiter zu fischen!


Vor dem Dunkel werden wurden alle Spots nochmals mit ausreichend Futter versorgt. Die Nacht bzw. der Morgen brachte nochmals 7 Aktionen. Dieses Mal fanden 2 Karpfen und eine Brasse den Weg auf die Matten. Die restlichen mussten wir als Tribut an das Kraut abtreten! Wieder mal bewies sich die Kiesbank im offenen Teil des See's, auf/an der Basti seine Ruten liegen hatte, als die produktivste.


Während wir so langsam am Sonntag mit dem Einpacken anfingen (ganz langsam), kam noch eine Aktion für Helmut, doch auch dieser Fisch hing bereits beim aufnehmen der Rute im Kraut und lies sich auch mit allen Mühen nicht mehr dazu überreden, dort heraus zu kommen.


Das Resümee:


Fast 1 Jahr hat es gedauert, bis dieses WE unter einen Hut zu bringen war. Und - es hat sich voll und ganz gelohnt!!!
Es war von Anfang an ein blindes Verständnis untereinander vorhanden, gepaart mit Wissbegier, Erfahrungen, die jeder auf seiner Art und Weise einbringen konnte. Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen, keiner war jemals alleine am Fisch, einer ist immer mit aufgestanden, hat gekeschert, gewogen, fotografiert.
Beim Füttern half jeder dem anderen! Es war auch egal, wie viel Baits von wem wohin flogen, es gab kein deins und meins!!! Der Eimer oder das Baitbag, was gerade herumstand bzw. in Griffnähe war oder leer werden sollte wurde den Fischen kredenzt.
Lehrreich war es auch, da Helmut und Ich feststellen mussten, dass Baitrunner-Rollen anders funktionieren, als welche nur mit Kopfbremse...
Dummes Zeuch gelabert, viel gelacht und geschmunzelt, neue Erkenntnisse und Ideen mitgenommen, die man in der Zukunft mal umsetzen kann bzw. einen in irgendeiner Form inspiriert haben.


Einfach eine gemeinschaftlicher Erfolg, der uns für immer in Erinnerung bleiben wird!!!


Helmut Bär, Sebastian Kreiss und Andi Schaake - eine WIN-WIN Situation wie Sie das Leben geschrieben hat!!!


Männer's, mit euch immer wieder - egal wann und wo!!!