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Angel Blog aus August 2014


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Die grüne Hölle


Angel-Blog vom 01.-03.08.2014


"Gemeinschaftsfischen"


mit:
Andi Schaake
Sebastian Kreiß


Bericht: Andi Schaake


"Into the Green"


Was für ein schönes und gleichzeitig auch anstrengendes WE das doch war, welches wir 3, sprich Helmut Bär, Sebastian Kreiss und meine Wenigkeit an der vor Kraut wuchernden, alten kleinen Kiesgrube in meiner Nähe verbracht haben.


Schon bei der Besichtigung der zur Wahl stehenden Gewässer vor 2 Wochen war uns klar, dass es keine einfache Nummer werden wird, ohne Einsatz jedweder Hilfsmittel, erfolgreich zu gestallten.
Beide zur Wahl stehenden Gewässer waren so was von zugewachsen, wie ich es in über 25 Jahren, die ich diese Gewässer schon kenne, selten erlebt habe! Nachdem ich die Gewässer nochmals ein paar Tage vor unserem WE besichtigt hatte, schied ein Gewässer komplett aus! Angeln zu dritt unmöglich!!!


Nachdem mich Helmut Zuhause eingesammelt hatte ging es Freitagvormittag bei "kühlen" 30 Grad Richtung See. Basti würde später zu uns stoßen!
Natürlich nur mit dem nötigsten ausgestattet, hatten wir nach ein paar Fahrten mit dem Trolly alles am ausgewählten Spod und unsere Klamotten klebten an unseren Astral-Leibern


Durch die Polbrille betrachtet sah die Situation noch schlimmer aus, als eh schon befürchtet. Aber es hilft ja nix! Aufgeben ist keine Option!!!


Ein paar Würfe mit der Markerrute brachten dann weitere Ernüchterung. An der gegenüberliegenden Seite, bedingt durch den Schatten, der dort dicht an dicht stehenden Bäume, befand sich zwar ein krautfreier Streifen von vielleicht 5m breite. Dazwischen jedoch alles dicht! Schon nach ein paar Würfen lagen ungefähr 10kg Kraut am Ufer.


Helmut entschied sich nach links raus eine auf etwa 40 Meter liegende Kiesbank anzufischen, wo Er einige Krautfreie Stellen fand, um die Montagen sauber anbieten zu können.
Ich entschied mich das gegenüberliegende Ufer vor einem Seerosenfeld auf ca. 110 - 115m zu befischen und die Rute bei Fischkontakt flach seitlich nach links aufzunehmen, damit die Fische hoffentlich nach rechts gegen den Druck schwimmen, in den tiefen, krautfreiern Bereich.
Die Montagen mussten so gestaltet werden, dass das Blei auslöst, sprich Safty Rig's waren angesagt.


Nachdem Basti gegen 16 Uhr zu uns gestoßen war, sprachen wir noch mal zu dritt unsere Gedankengänge zur Vorgehensweise durch und beratschlagten, wo wir Basti's Ruten positionieren sollten. Die Wahl fiel für 2 seiner Ruten auf eine Sandbank, die sehr flach in den offenen Seebereich verlief und nach links weg komplett Krautfrei war. Auch hier war die Devise, die Rute nach rechts flach aufzunehmen, um den Druck auf den Fisch so auszuüben, dass Er in den offenen, krautfreien Bereich zieht und nicht nach rechts in die Grüne Hölle. Da Basti als Vereinsmitglied mit 3 Ruten fischen durfte, wurde diese links von meinem Spot ebenfalls vor dem anderen Ufer platziert. Auch hier kamen Safty Rig's zum Einsatz.


Da wir alle drei verschiedene Vorlieben haben, was das Endtackle angeht, würde es jetzt den Rahmen sprengen, hier alles einzeln aufzuzählen. Jedoch bei den Ködern waren wir uns einig und es kam die komplette Cockbaits Penny Range in 14 und 20mm zum Einsatz, Cockpells Bloody Fishin 15mm sowie die neuen Mulbilla Cream in 20mm


Nun konnte erstmal der gemütliche Teil des WE's starten. Der Grill war schnell angeheizt und wir ließen es uns gut gehen! Bei Grill-Romantik und abnehmendem Licht wurden ge- und erlebte Anekdoten ausgetauscht bzw. zum Besten gegeben, alte Geschichten neu zum Leben erweckt sowie viel und herzhaft gelacht! So wie es sein soll! Humor würde kein Problem darstellen, da im Überfluss vorhanden


Nachdem wir alle satt und abgefüttert waren konnte Basti kurz nach dem dunkel werden den ersten Fisch der Session sicher ans Ufer bringen. Ein properer und gesunder Spiegler. Wir waren alle drei sehr zufrieden mit dem schnellen Auftakt und uns einig - da geht noch was bis Sonntag!


Da wir Biss auf Biss fischten und ich beim anschließenden Münzwurf den Kürzeren zog, hatte Helmut nun 7 Ruten und 3 Funkboxen zur Verfügung. Das ganze war ja schließlich ein Gemeinschaftsfischen und jeder sollte mit einem Fisch auf der Habenseite nach hause fahren!
Der nächste Lauf lies nicht lange auf sich warten, diesmal auf Basti's Rute, die links von meinen lag. Helmut gab alles, doch dieser Fisch ging auf das Konto des Endgegners Kraut und es sollte leider nicht der letzte sein...


Bis zum Samstagmorgen kamen wir auf 7 Aktionen, 3 Karpfen, 1 Brasse brachten wir auf die Matte, 2 Fische stiegen leider aus, 1 ging wieder im Kraut verloren. Gegen Mittag kamen noch 2 Karpfen dazu. Wie erwartet liefen die meisten Fische auf/an der Bank ab, wo Basti seine Ruten liegen hatte! 24 Stunden standen uns noch zur Verfügung, also wurde nochmals Kriegsrat gehalten.
Ein Wetterumschwung wurde für den Nachmittag angesagt und Ausläufer eines Gewitters sollten uns streifen. Wir feuerten zügig den Grill an, schlugen uns die Bäuche voll, um das Gewitter/den Regen für eine Mütze voll Schlaf zu nutzen, da dieser in der ersten Nacht etwas zu kurz gekommen ist. Auch wollten wir Kräfte sammeln für das, was hoffentlich noch kommen wird. Das prasseln des Regens lies mich zumindest schnell einschlafen....
Geweckt wurde ich durch geschäftiges Treiben um mein Zelt herum und als ich mich aufsetzte und der Focus meiner Augen wieder funktionierte, sah ich statt eines grünen einen braunen Zeltboden... Durch einen ungünstig positionierten Eimer und das dort aufgestaute Geäst hatte ich mir das Wasser, welches einen Abhang hinter mir herunter lief, selber ins Zelt umgeleitet... Shit Happens!


Helmut setzte seine Ruten in den tiefen Bereich des Sees um, da nun zum "stationären" Kraut uns auch vermehrt das "mobile" Kraut in Form von mehreren Metern großen Krautinseln ärgerte, die von links nach rechts und dann wieder anders herum durch die Gegend trieben und Ihre tief herabhängenden "Fühler" gierig nach unseren Schnüren ausstreckten. Es machte in Helmuts Bereich einfach keinen Sinn mehr, weiter zu fischen!


Vor dem Dunkel werden wurden alle Spots nochmals mit ausreichend Futter versorgt. Die Nacht bzw. der Morgen brachte nochmals 7 Aktionen. Dieses Mal fanden 2 Karpfen und eine Brasse den Weg auf die Matten. Die restlichen mussten wir als Tribut an das Kraut abtreten! Wieder mal bewies sich die Kiesbank im offenen Teil des See's, auf/an der Basti seine Ruten liegen hatte, als die produktivste.


Während wir so langsam am Sonntag mit dem Einpacken anfingen (ganz langsam), kam noch eine Aktion für Helmut, doch auch dieser Fisch hing bereits beim aufnehmen der Rute im Kraut und lies sich auch mit allen Mühen nicht mehr dazu überreden, dort heraus zu kommen.


Das Resümee:


Fast 1 Jahr hat es gedauert, bis dieses WE unter einen Hut zu bringen war. Und - es hat sich voll und ganz gelohnt!!!
Es war von Anfang an ein blindes Verständnis untereinander vorhanden, gepaart mit Wissbegier, Erfahrungen, die jeder auf seiner Art und Weise einbringen konnte. Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen, keiner war jemals alleine am Fisch, einer ist immer mit aufgestanden, hat gekeschert, gewogen, fotografiert.
Beim Füttern half jeder dem anderen! Es war auch egal, wie viel Baits von wem wohin flogen, es gab kein deins und meins!!! Der Eimer oder das Baitbag, was gerade herumstand bzw. in Griffnähe war oder leer werden sollte wurde den Fischen kredenzt.
Lehrreich war es auch, da Helmut und Ich feststellen mussten, dass Baitrunner-Rollen anders funktionieren, als welche nur mit Kopfbremse...
Dummes Zeuch gelabert, viel gelacht und geschmunzelt, neue Erkenntnisse und Ideen mitgenommen, die man in der Zukunft mal umsetzen kann bzw. einen in irgendeiner Form inspiriert haben.


Einfach eine gemeinschaftlicher Erfolg, der uns für immer in Erinnerung bleiben wird!!!


Helmut Bär, Sebastian Kreiss und Andi Schaake - eine WIN-WIN Situation wie Sie das Leben geschrieben hat!!!


Männer's, mit euch immer wieder - egal wann und wo!!!




















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Angel-Blog vom 06.08.2014


"Kurz-Trip nach Rheinland-Pfalz"


Heute morgen hieß es ganz früh aufstehen. Ab Sonnenaufgang klopfe ich mal für ein paar Stunden ein neues Gewässer der 20ha+ Klasse in Rheinland-Pfalz ab. Will ja die letzten Urlaubstage noch ewas nutzen!


Um 06:00Uhr lagen die Montagen auf Grund und 10:00 Uhr konnte ich die ersten Freßblasen in der Nähe erkennen. Mal gespannt was die nächsten Stunden noch so bringen. Es bleibt spannend!




Um 13 Uhr musste ich Einpacken und es ging wieder zurück aus dem Nachbarbundesland Richtung NRW.
Es blieb bis mittag wie es war. Ein paar Karpfen hielten sich am Spot auf und hin und wieder zeigte sich auch der ein und andere an der Oberfläche. Einer war dazwischen, den hätte ich sehr gerne gedrillt!! Aber meine Zeit war um und ich musste den Heimweg antreten. Da mir dieser Eine noch immer im Kopf rumspukt muss ich da in dieser Woche nochmal hin!! Reichlich Futter habe ich Ihm/Ihr schon mal da gelassen. So kann Er/Sie sich schon mal daran gewöhnen bis ich wieder da bin.


Hier noch ein paar Bilder.








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Angel-Blog vom 07.08.2014


"Mulbilla Cream-Boilies von Cockbaits"


Und da mein Angelzeug immer noch im Auto lag, bin ich heute nochmal schnell für ein paar Stunden losgezogen um etwas zu versuchen.
Und siehe da............. sogar ich hatte schon die ersten Erfolge mit den
Mulbilla Cream-Boilies von Cockbaits !! "LÄUFT"


Info: Man kann nur da "Große" fangen, wo auch "Große" drin sind.








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Angel-Blog vom 09.08.2014


"2. Session Rheinland-Pfalz"


Entschluss stand seit gestern fest.
Die zweite Session "Rheinland-Pfalz" steht vor der Tür!
Da ich mein Tackle zum Platz schleppen muss, wird das Auto nur mit dem "nötigsten" für die Tagessession beladen. Kennt man ja. Hoffentlich zeigt sich wieder der Fisch der sich bei der ersten Session an der Wasseroberfläche gezeigt hatte!



Da mir der Karpfen, der sich vor ein paar Tagen an der Oberfläche gezeigt hatte, während ich am Einpacken war, NICHT MEHR AUS DEM KOPF ging, bin ich heute in der Früh wieder hin zum See.
Mein Neffe war schon seit gestern auf dem Platz um mal zu sehen ob vielleicht in der Nacht sich die Karpfen auf Futtersuche begeben.
Als ich am Platz an kam berichtete mir Dominik sofort von der Nacht und was so alles passiert war.
Seine Fangmeldung:
Ein Döbel, drei Karpfen und heute Morgen ist ihm schon einer ausgestiegen, kurz bevor ich erschien. Nicht schlecht, nicht schlecht!!
Ich machte also schnell alles fertig, bestückte meine Rigs mit jeweils einem 15er Softpellet (Blody Fish) und dazu noch einen 14er Pop-Up (WUMMS) und legte sie auf Grund.
Um 10:45 Uhr lief die Rute von Dominik ab und bald schon lag sein Karpfen Nr. 4 vor uns auf der Matte.
Bis 12:10 Uhr blieb alles ruhig an den Bissis, bis dann jemand einen Fullrun an meiner Rute anläutete.
Ein Spiegler der mittleren Gewichtsklasse aus diesem Gewässer wurde über den Kescher geführt. "Soll wohl auch bei mir was laufen"





Bis 16:20 Uhr schwiegen die Bissanzeiger und wir überlegten, Da wir um 17:00 Uhr uns vom Acker machen wollten, schon mal das zum Auto zu bringen was nicht mehr unbedingt benötigt wurde.
Gesagt, getan.
Gerade als ich die ersten Sachen zusammenpackte, meldete sich der Bissi meiner Rute!! Schnell wollte ich hin um die Rute aufzunehmen, rutschte ich auf dem nassen Boden aus und lag der Länge nach und schon eine Hand an der Rute, neben den Ruten. Mich schnell aufgerappelt und Kontakt zum Fisch gesucht. Passt!! Er war noch am anderen Ende der Leine.
Sofort spürte ich wilde Kopfschläge und meinte nur, "ein Kleiner".
Doch je länger ich ihn drillte, spürte ich und sagte zu Dominik....."Er wird immer größer". Die Kopfschläge waren weg und er ließ sich immer schwieriger richtung Ufer bewegen.
Aber, nach ein paar Fluchtversuchen war auch dieser Karpfen im Kescher.
Wir staunten jedenfalls nicht schlecht, als wir dieses Exemplar, wie es auf dem ersten Blick aussah, einer der oberen Klassen vom See, im Kescher so liegen sahen.


Ich dachte SOFORT an den Karpfen der sich ganz frech zeigte, als wir vor ein paar Tagen hier einpackten!!!
Könnte schon passen!







Schnell ein paar Bilder gemacht, gewogen und der Fisch war schon wieder in seinem Element unterwegs und Dominik und ich konnten es immer noch nicht ganz fassen was geschehen war!!


Was für ein geiler Abschlußfisch, was für ein Hammer, letzter Urlaubstag, was für eine geniale Session mit meinem Neffen!!!


Cockpells Bloody Fish und WUMMS 14er Pop-Up , PLUS das WUMMS Liquid ist eine unschlagbare Kombination!!!!


Da ich Euch nicht die Fische vorenthalten möchte die Dominik überlisten konnte, hier die Bilder.






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