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Angel Blog aus September 2014


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Angel-Blog vom 19.-21.09.2014


"Session am Lac de Warfaaz - Spa (Belgien)"


Freitag:


Um 04:00 Uhr machte ich mich auf den Weg zur anstehenden Session nach Belgien. Meine erste Anfahrstelle war Weywertz. Dort war ich mit meinem Freund und Angelpartner Swen verabredet um zusammen mit Ihm die Fahrt zum Zielgewässer und somit eine weitere Angeltour zu starten. Da das Gewässer nur ca. 30km von Swen seinem Heimatort entfernt liegt, hatte er, den von uns schon eine Woche zuvor besichtigten See und ausgewählten Platz vorbereitet. An drei Tagen zuvor hatte er mit je 5kg Penny-Fish Boilies den Spot präpariert. Die wir schon zwei Wochen vorher abgerollt hatten.
(abgerollt aus "Penny Fish Mix Plus" von Cockbaits)
Wir wollten die Zeit nutzen, um wenigstens eins von den vier hintereinander liegenden Wochenenden im Jahr, an dem an diesem Gewässer das Nachtangeln erlaubt war.
Ein Wochenende zuvor war das Erste gewesen, was wohl wie wir erfuhren mal überhaupt nicht erfolgreich war für die 14 Angler. Nur 4-5 Karpfen sollen von zwei oder drei Anglern auf die Matte gebracht worden sein.
Aber, was soll's. Wir sind hin um eine schöne Zeit zu haben und nicht um Rekorde aufzustellen, oder zu brechen!!!
Trotz allem zugetragenem waren wir wie immer zuversichtlich und hofften auf den ein und anderen Fisch.
Nun also los. In einem 2er Convoy ging es Richtung Spa.
Noch im Dunkeln angekommen, wurden unsere Trolly's beladen und das ganze Tackle zur Stelle geschoben. Mit 100-fach schon ausgeübten Handgriffen war schnell alles aufgebaut, vorbereitet, an seinem Platz und so langsam stand auch schon die Sonne auf.




Zwei bis drei Futterschaufeln Boilies wurden über jeden Spot verteilt und die Montagen mit den Hakenködern darauf abgelegt.


Dann wurde erstmal gefrühstückt!
Es gab Rührei mit Speck und Brötchen.


Wir saßen also gemütlich zusammen, genossen unsere Mahlzeit. Plauderten und schauten auf's Wasser und konnten sehen das sich schon die Karpfen an der Oberfläche begannen sich zu zeigen. Wunderbar!! Die Karpfen waren also schon auf dem Platz und haben auf uns gewartet.
So muss das sein.






Mittlerweile zeigten sich immer mehr Fische über den Spots und unsere Hoffnung stieg das auch bald mal einer einen unserer Hakenköder finden würde.


Um kurz nach halb zehn gab dann einer meinen Bissanzeiger den ersten Ton von sich und der Hanger tanzte auf und ab. Rute aufgenommen, Kontakt hergestellt und der erste Karpfen der Session wurde gedrillt und landete auf der Matte. *freuuuuuuuuuuu* !!!!!
Gerade als ich den Karpfen wieder in sein Element zurücksetzte lief auch schon der erste Fisch bei Swen ab. Nur leider setzte er sich in irgendetwas fest was nur etwa 5-6m vor dem Ufer auf Grund lag. Was, wie sich im laufe der Zeit als wirkliches Problem herausstellen sollte!! Ende vom Drill.....ABRIß!!
Swen montierte schnell alles neu und legte seine Montage wieder aus. Was auch nur ca. 15 Minuten später mit diesem Schuppi belohnt wurde.
Was Swen auch freut wie man sehen konnte.
Und auch schon nur eine Stunde später konnte Swen diesen schönen Schuppi auf die Matte.


In zwei Stunden drei Fische und einen verloren, war schon mal nicht so schlecht in anbetracht was man uns zugetragen hatte.


Um kurz vor 15:00 Uhr legte Swen einen weiteren Fisch auf die Matte und um kurz nach 15:00 Uhr auch ich einen.


Weiter sollte es gehen mit einem um 15:20 Uhr und 15:30 Uhr.
So langsam wurde es echt etwas stressig.


Man konnte wohl sagen............"ES LÄUFT" !!




Dann, nachdem Swen in der Zwischenzeit schon wieder drei Fische in dem verloren hatte was sich wohl vor uns auf dem Grund befand, konnte er um kurz vor 18:00 Uhr dieses Prachtstück in seinen Händen halten und auch schonend wieder zurücksetzen.
Es sollte sein schwerster und der Schwerste der Session sein mit 25,6 Pfd.




Um 19:00 Uhr sollte ich dann wieder an der Reihe sein mit diesem, meinem schwersten Fisch der Session mit 24,2 Pfd.
Wie es scheint sind wohl die etwas Größeren auf dem Platz erschienen.




Und ehe man es sich versieht ist die Dunkelheit über das Land gekommen.




Zwischen 21:00 Uhr und 23:30 Uhr konnte ich auch noch diese Vier sicher über den Kescher ziehen. Die auch für den heutigen, ersten Tag die letzten bleiben sollten.








Wenn man bedenkt dass am Wochenende davor nur 4-5 Karpfen gefangen wurden mit 14 Mann, ist das schon echt irgendwie Wahnsinn was hier und heute so alles bei uns beiden gelaufen ist!!!
13 Karpfen waren auf der Matte und dazu noch 6 verloren.
19 Läufe in 16 Stunden.
Hammer!!!


Swen hatte schon starke Bedenken das das so weitergehen würde!!
Er kannte den See und weiß wie er tickt!!
Mit seiner Vermutung dass wir den Platz bald kaputtgefischt haben, sollte er leider nicht falsch liegen. Denn es ging immer schleppender weiter mit den Bissen, wie wir schon bald feststellen sollten.


Aber bis jetzt haben die 20er Pennys womit wir den Futterplatz nach jedem Fisch neu versehen hatten und meine 24er Pennydie ich schon vor Tagen in "Suck in" eingelegt hatte, als Schneemann mit einem 16er oder 20er Fluro-Poppi drauf ganz gut funktioniert und bisher jeden Karpfen SCHWACH gemacht. Auch die Pinpoint-Hooks Karpfenhaken "Curv" (handgeschärft) , die ich an diesem Wochenende das erste Mal testen wollte, stachen schnell und zuverlässig zu. Also machte ich auch so weiter.


Apropo Angler.
Wo sind eigentlich die anderen??
Rechts neben uns, ca. 50m saßen zwei. Einer hatte eben kurz vor dem Dunkel werden schräg gegenüber aufgebaut. Links von uns sollen auch noch zwei sitzen, die man aber von unserem Platz nicht sehen konnte. Hatten die vom Wochenende zuvor keine Lust mehr auf dieses Wochenende?? Wir hatten darüber keine Info.
Wir hatten nur mitbekommen das neben uns die fast den ganzen Tag nicht aus dem Zelt gekommen sind und wenn dann nur um sich etwas die Beine zu vertreten.
Egal. Wir ziehen unser Ding auch alleine durch.



Samstag:


Gegen 00:30 Uhr gingen wir in unsere Zelte und hatten vor vielleicht für ein paar Stündchen die Augen zu zumachen. Was mir dann auch noch nach einer "Gutenachtzigarette" gelang.


Aber der Schlaf sollte nicht ganz so lange dauern wie geplant.
Denn gegen 01:30 Uhr brüllte mir meine Funke ins Ohr "AAUUUFFSTEEEEHENNN", oder so ähnlich. Ich also wieder raus aus dem Schlafsack und hin zur Rute. Swen, felsenfest am Pennen. Da ich ihn auch nicht wecken wollte, musste ich also alleine alles geben.
Da wir ja die Schnüre schon vorne am Ufer abgesenkt hatten konnte man die Fische ruhig ziehen lassen ohne den Gedanken zu haben das er durch eine Schnur schwimmt. So stand ich also im Licht der Laternen rechts und links die die ganze Nacht den Weg rund um den See gut ausleuchteten und drillte diesen Fisch.
Was mir aber auch diesmal wieder gelang und führte ihn über den Kescherrand ins Innere des Netzes. Auf die Abhakmatte mit dem Fisch, schnell die Kamera aufgestellt, Timer an und los ging es mit dem Blitzlichtgewitter.


Hier das Ergebnis.




Bis zum Morgen blieb dann alles ruhig.


Gleich dann nach dem Frühstück lief um 08:30 Uhr eine Rute von mir ab und brachte diesen Fisch zu Tage.




Swen konnte dann auch endlich wieder knapp 1,5 Stunden später einen Schuppi vor Freude strahlend über den Kescher in seine Arme führen.




Dann sollte wohl beginnen, was Swen schon vorhergesagt hatte!!


BEISSFLAUTE!!!!


Die Fressblasen und das die Karpfen sich an der Oberfläche zeigten ließen drastisch nach. Keine Bewegung mehr auf unserem Platz war zu erkennen. Keine rollenden Karpfen mehr. Rein gar nichts was danach aussah das sich noch Fische auf den Futterplätzen rum trieben.


So vertrieben wir uns dann die Zeit mit Essen, Schlafen, Fotos machen, durch die Gegend glotzen, Zelt aufräumen, Zelt umräumen und natürlich mit Plaudern und Lachen. Denn unseren Humor können auch die fehlenden Fische nicht dämpfen!!!
Dann, um 20:35 Uhr tat sich was!!!
Aus meiner Funke ertönte ein zaghafter Ton.
Ich hob den Kopf und schaute in Richtung meiner Ruten. Auch da war zuerkennen das sich was tat. Rute aufgenommen........"Fish on"
Nach 10 Stunden endlich wieder Fisch auf dem Platz!!




Nur 20 Minuten später schon den Nächsten vom Futterplatz hoch geholt.




Und dann wieder einen nur 50 Minuten später, um 21:40 Uhr.


"Es läuft wieder"


Dachten wir.


Der Himmel zog sich zu und Wind kam auf. In der Ferne konnten wir den Donner schon hören und Blitze drangen auch bald durch die Wolken.
Das Gewitter zog auf was schon vorhergesagt wurde.
Es sollte ein RICHTIGES Gewitter werden wie wir bald schon erleben sollten!!!
Plötzlich fing es an zu regnen an und wir packten was draußen stand und nicht nass werden sollte schnell in die Zelte. Dann verschwanden wir auch in diese.
Bald darauf regnete es wie aus Eimern. Im Zelt hörte es sich an als stünde man unter einem Wasserfall!! Die Blitze machten die Nacht taghell, der Donner war teilweise so gewaltig das man an den Füßen spürte wie der Boden darunter zitterte. Nach einer Zeit blitzte es erst so hell wie bisher noch nicht und ich hörte ein lautes Zischen. Ich war mir nicht sicher was es gewesen sein konnte und rief zu Swen rüber ob er das auch mitbekommen hätte. Er meinte "ja. Da ist irgendwo neben uns der Blitz eingeschlagen". Oh Scheiße, dachte ich nur.
Swen meinte: "Ich habe da ein ganz anderes Problem. Mein Zelt ist ein Pool."
Da der Regen etwas nachgelassen hatte, zog ich mir die Regenjacke über und ging mal rüber zu Swen. Auf seinem Zeltboden stand das Wasser und alles was auf dem Boden stand war schon durch nass. Als wir schauten wie das sein konnte, entdeckten wir das das Wasser hinter Swen seinem Zelt den Hang hinunter lief wie ein Bach und sich an seiner Zeltwand hochgestaut hatte und dann über die Bodenplane ins Zelt lief. In meinem Zelt war alles trocken da ich zufällig an einem günstigeren Platz aufgebaut hatte. Aber wer hätte auch schon mit einem solchen Weltuntergangwetter gerechnet.
Zog das eine Gewitter vorbei und es hörte auf zu regnen, dauerte es nicht lange und die nächste Gewitterfront zog nach und es ging von vorne los und jedes neue Gewitter wurde schlimmer!!!


Aber irgendwann war die Müdigkeit stärker.






Sonntag:


Die Nacht über blieb alles ruhig und um 08:00 Uhr machte ich die Augen auf.
Es hatte aufgehört zu regnen. Ich schaute auf meine App Regen-Alarm und sah das wieder eine gewaltige Regenfront unmittelbar auf dem Weg zu uns war. Ich also schnell Swen geweckt und ihm davon berichtet. Wir waren uns schnell einig und beschlossen alles abzubrechen und zusammenzupacken.
Kaum hatten wir damit begonnen fing es schon leicht an zu regnen und wir beeilten uns noch mehr so schnell wie möglich alles in die Autos zu bekommen. was auch fast gelang. Denn kaum war die erste Tour mit Tackle im Auto verstaut, brach auch schon der Himmel auf und es schüttete wieder wie aus Eimern auf uns herab. Die Zelte mussten nun in diesem Hundewetter abgebaut, die Ruten eingepackt und dies und das noch auf den Trolly geladen werden und zum Auto gebracht werden. Es regnete immer mehr und mittlerweile waren wir schon durch und durch nass. Alles wurde nur so schnell als möglich ins Auto geworfen, gestapelt und nur irgendwie verstaut. Die nassen Klamotten ausgezogen und auch nur hinten rein geworfen und um 09:00 Uhr hieß es nur noch nichts wie weg.



Ach ja.
Da waren ja noch Zwei die sich letztes Wochenende so gar nicht fotografieren lassen wollten
Zu erst. Nachher ging es ja dann doch noch.
Hier mal: Vorher / Nachher